Der neue Platz, der dem Verein von der Stadt in Pacht zur Verfügung gestellt wurde, konnte erst nach Jahren harter Arbeit benutzt werden. Es ist der Platz an der Straße „An der Radrennbahn“, auf dem der Verein auch heute noch beheimatet ist.

Ursprünglich war es ein Abladeplatz für Trümmerschutt. Es bedurfte des selbstlosen Einsatzes vieler Vereinsmitglieder und auch der Hilfe anderer, um den Platz so herzurichten, wie er sich heute darstellt, als eine der schönsten Hundesport-Vereinsanlagen im weiten Umkreis.

Es ist mit Worten kaum zu schildern, wie viel persönliche Opfer von manchen Mitgliedern bis in die jüngste Zeit erbracht wurden. Die Erinnerung hieran soll nicht verblassen und vor allem den neuen und jungen Mitgliedern immer wieder vor Augen geführt werden. Der Verein, dessen Arbeit und Wirken nicht auf Erwerb, sondern auf ein besonders gutes und sportliches Verhältnis zwischen Mensch und Hund gerichtet ist, steht und fällt mit der Einsatzbereitschaft eines jeden Mitgliedes. 

Während der Herrichtungsarbeiten wurde die Arbeit mit dem Hund aber keineswegs unterbrochen, sondern auf dem Platz des Winterquartiers vom Zirkus Sarassani, ungefähr dort, wo heute der Fuhrpark der Polizei ist, fortgeführt. Die Gerätschaften waren in einem Hühnerstall des Kleintierzüchtervereines „Vorwärts“ untergebracht. Das 50jährige Jubiläum musste 1961 in einem gemieteten Saal durchgeführt werden.

 

Gekrönt wurden die Jahre harter Arbeit dann im Jahr 1967, als der Verein endlich sein neues Vereinshaus mit der schönen überdachten Veranda beziehen konnte. Dort wurden auch die Feiern und Veranstaltungen zum 60jährigen Jubiläum im Sommer 1971 durchgeführt, nachdem der Verein seinen Namen in „Süddeutscher Schutz- und Polizeihundeverein e.V.“ geändert hatte. 

Die nächsten 15 Jahre waren gekennzeichnet durch einen weiteren Ausbau des Vereinsheimes, Vergrößerung des Geräteschuppens (war früher das Vereinshaus), Verlängerung der Veranda und Erweiterung der Hundeboxenanlage. Der Verein verfügt jetzt über 10 große und 21 kleine Boxen.