Im darauf folgenden Jahr erhielt der Verein nun endlich einen eigenen Platz und zwar hinter der alten Feuerwache. Dort konnte wieder unter normalen Umständen geübt und die lang ersehnte Hütte gebaut werden.

Anfang der 20er Jahre wurden dann die ersten Prüfungen – damals hießen sie noch „Zuchthundeprüfung“ – durchgeführt.

Im Jahr 1924 wurde dann der Verein, der es mittlerweile auf 75 Mitglieder gebracht hatte, unter dem Namen „Süddeutscher Dressurverein für Schutz- und Polizeihunde e.V.“ in das Vereinsregister in Mannheim eingetragen und dem Pfälzischen Landesverband angeschlossen. Wie der Name schon sagt, sprach man damals vom Dressieren der Hunde, während sich heute die treffendere Bezeichnung „Ausbilden“ durchgesetzt hat.

Genau 13 Jahre stand dem Verein der Platz hinter der Feuerwache zur Verfügung. 1933 beanspruchte die Stadt den Platz, um dort den bei der Verbreiterung der Planken anfallenden Schutt abzulegen. Der Verein erhielt aber von der Stadt ein anderes Gelände und zwar hinter dem Schloß, auf dem alten MTG-Platz. Hier fand der Verein eine neue Heimat und konnte seine Arbeiten erfolgreich weiterführen, lediglich unterbrochen durch die Wirren des 2. Weltkrieges.

In der Nachkriegszeit begann wohl die aktivste Zeit des Vereins. Hier wurden mehrmals Hundeführerkurse mit Abschlussprüfung veranstaltet, die von Hundeführern aus einem Umkreis von 150 km besucht wurden.

Als dann Ende der 50er Jahre die neue Rheinbrücke mit den verschlungenen Auf- und Abfahrten gebaut wurde, zeichnete sich ein erneuter Platzwechsel ab. Mit dem Bauabschluss war dann auch die Kündigung fällig.